Automatisierungsbeispiele

Welche Digitalisierungsmöglichkeiten gibt es für Caterer?

Messbare Ergebnisse, die wir aus der Praxis kennen.

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Anfragen strukturiert bearbeiten

Typisch: Angebotszeit von 45 auf 10-15 Minuten reduzierbar

Über ein strukturiertes Formular auf Ihrer Website erfassen Sie alle Details einer Anfrage: Anlass, Datum, Personenzahl, Budget. CRM-Tools wie HubSpot oder Pipedrive helfen bei der Weiterverfolgung.

Menüplanung & Kalkulation

Branchenüblich: Deutlich schnellere Angebotserstellung

Menü zusammenstellen, Personenzahl eingeben - Kalkulationstools berechnen Wareneinsatz, Personal, Logistik und Marge. Keine vergessenen Posten, keine Rechenfehler.

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Event-Koordination & Timeline

Typisch: Strukturierte Abläufe statt Zettelwirtschaft

Projektmanagement-Tools wie Asana, Monday oder spezialisierte Catering-Software erstellen Timelines, verteilen Aufgaben und informieren das Team per App.

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Lieferlogistik planen

Typisch: Weniger Fahrzeit durch optimierte Routen

Bei mehreren Events am Tag helfen Routenplanungs-Tools bei der Koordination von Fahrzeugen und Ladezeiten.

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Kundenkommunikation automatisieren

Typisch: Höhere Angebotsannahme durch konsequentes Nachfassen

Angebot verschickt → automatische Nachfrage nach 3 Tagen. Auftrag bestätigt → Kunde bekommt Timeline. Nach Event → Feedback-Anfrage. E-Mail-Automatisierung hält den Kontakt.

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Nachkalkulation & Feedback

Typisch: Genauere Kalkulationen nach 20-30 Events

Nach jedem Event: geplante vs. tatsächliche Kosten vergleichen. Was hat funktioniert? Wo lagen die Abweichungen? Die Erkenntnisse verbessern zukünftige Kalkulationen.

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Stammkunden-Management

Typisch: Mehr Folgeaufträge durch systematische Pflege

Ein CRM erinnert Sie automatisch an wiederkehrende Events Ihrer Kunden. Vor dem Jahrestag des letzten Sommerfests proaktiv anfragen - das können Tools wie HubSpot oder Pipedrive übernehmen.

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Saisonale Kampagnen

Branchenüblich: Ein relevanter Teil der Saisonbuchungen kommt über Kampagnen

Weihnachtsfeier-Saison startet? Newsletter-Tools wie Mailchimp oder Brevo versenden Ihre saisonalen Angebote automatisch an B2B-Kontakte.

Wie könnte Catering-Digitalisierung in der Praxis aussehen?

Typische Prozesse, die Sie als Catering & Event-Gastronomie heute noch automatisieren können.

Catering-AnfragenRechenbeispiel: Bei 20 Anfragen/Woche und 30 Min Ersparnis pro Anfrage = 10h/Woche

So könnte eine schnellere Angebotsbearbeitung aussehen

Anfrage kommt über ein strukturiertes Formular → Datum, Personenzahl, Budget und Anlass sind direkt erfasst → passende Menüvorlagen laden → Kalkulation anpassen → Angebot als PDF versenden.

Spart 5-8h/Woche
Menü-KalkulationRechenbeispiel: 5-8% weniger vergessene Kostenpositionen = bessere Margen

So könnte eine digitale Kalkulation aussehen

Menü auswählen → Personenzahl eingeben → Tool berechnet Wareneinsatz, Personalstunden, Equipment, Anfahrt und Marge. Vergessene Posten und Rechenfehler werden deutlich seltener.

Spart 4-6h/Woche
Event-KoordinationTypisch: Weniger vergessene Details und strukturiertere Abläufe

So könnte digitale Event-Koordination aussehen

Event in 2 Wochen → Projektmanagement-Tool erstellt Timeline → Aufgaben an Teammitglieder verteilt → Erinnerungen automatisch → am Event-Tag: Checkliste für alle.

Spart 3-5h/Woche
LieferlogistikRechenbeispiel: Optimierte Routen können Sprit- und Zeitkosten um 15-20% reduzieren

So könnte optimierte Lieferlogistik aussehen

Samstag: 3 Events in der Stadt → Routenplanungs-Tool optimiert Reihenfolge → Fahrer sehen Aufträge in der App → alle wissen, was wann wohin muss.

Spart 2-4h/Woche
KundenkommunikationTypisch: Höhere Angebotsannahme durch konsequentes Nachfassen

So könnte automatisches Nachfassen funktionieren

Angebot verschickt → 3 Tage später: automatische Nachfrage per E-Mail → bei Zusage: Danke-Mail mit Ablauf → nach Event: Feedback-Anfrage. Tools wie HubSpot oder Brevo übernehmen das.

Spart 3-4h/Woche
StammkundenTypisch: Wiederbuchungsquoten steigen durch proaktive Ansprache

So könnte proaktive Stammkundenpflege aussehen

Firma hatte Weihnachtsfeier letztes Jahr → CRM erinnert im Oktober → Sie schreiben proaktiv an: "Sollen wir wieder planen?" Das kann Folgeaufträge ohne klassische Akquise generieren.

Spart 2-3h/Woche
Saisonale KampagnenTypisch: Saisonale Kampagnen können einen relevanten Anteil der Buchungen generieren

So könnten saisonale Kampagnen aussehen

September → Newsletter-Tool versendet Weihnachtsfeier-Angebote an B2B-Kontakte → mit passenden Menüs und Preisen. Tools wie Mailchimp oder Brevo machen das planbar.

Spart 4-5h/Kampagne
NachkalkulationBranchenüblich: Nach 20-30 Events deutlich genauere Kalkulationen

So könnte systematisches Lernen aus Events aussehen

Event abgeschlossen → geplante vs. tatsächliche Kosten vergleichen → Abweichungen analysieren → Erkenntnisse in zukünftige Kalkulationen einfließen lassen.

Spart 1-2h/Woche
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Kostenlos • Keine Anmeldung erforderlich • Sofort umsetzbar

Catering-Betriebe stehen vor einer typischen Herausforderung: Jede Anfrage erfordert individuelle Abstimmung zu Menuewuenschen, Personenzahl, Allergien, Lieferort und Budget. Die Menuekalkulation verschlingt bei manueller Bearbeitung schnell 30 bis 45 Minuten pro Angebot, denn Wareneinsatz, Personalkosten, Equipment-Miete, Anfahrt und Gewinnmarge muessen individuell berechnet werden. Dazu kommt die Koordination am Event-Tag selbst. Digitale Tools koennen hier an mehreren Stellen ansetzen: Ein CRM wie HubSpot oder Pipedrive hilft bei der Anfragenverwaltung, Kalkulationstools reduzieren Rechenfehler, und Projektmanagement-Software strukturiert die Event-Koordination. In den folgenden Abschnitten zeigen wir Ihnen, welche Loesungen es auf dem Markt gibt und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Welche Catering-Software-Ansaetze gibt es?

Der Markt fuer Catering-Software bietet grundsaetzlich drei Ansaetze. Der erste sind spezialisierte Komplettloesungen wie CaterPlan oder Flex Catering, die den gesamten Prozess von der Anfrage bis zur Rechnung abbilden. Diese Systeme kosten branchenueblich zwischen 200 und 600 Euro monatlich und bieten integrierte Menuekalkulation, Event-Planung und Kundenverwaltung. Ihr Nachteil: Sie sind oft starr in der Bedienung und lassen sich nur schwer an individuelle Arbeitsweisen anpassen. Der zweite Ansatz kombiniert bestehende Tools intelligent miteinander. Ein CRM wie HubSpot oder Pipedrive wird mit Kalkulationstools, Projektmanagement (z.B. Asana, Monday) und E-Mail-Automatisierung (z.B. Brevo, Mailchimp) verknuepft. Die monatlichen Kosten liegen typischerweise bei 150 bis 350 Euro, und der grosse Vorteil ist die Flexibilitaet: Jeder Baustein kann ausgetauscht werden. Der dritte Ansatz sind einfache Inselloesungen mit Excel, Kalender und E-Mail - guenstig, aber fehleranfaellig. Entscheidend ist nicht das teuerste System, sondern die saubere Verknuepfung der einzelnen Schritte. Wenn eine Anfrage strukturiert erfasst wird, das Angebot bei Zusage den Event-Plan ausloest und nach dem Event die Nachkalkulation startet, kann bei jedem Auftrag erheblich Zeit gespart werden.

Wie laesst sich die Auftragspipeline digitalisieren?

Die Digitalisierung der Auftragspipeline beginnt bei der Anfrage und endet bei der Nachbereitung. Der erste Schritt ist ein strukturiertes Anfrageformular auf Ihrer Website. Statt einer einfachen E-Mail-Adresse fuehrt ein Formular den Kunden durch alle relevanten Fragen: Anlass, Datum, Personenzahl, Budget pro Person, Allergien und besondere Wuensche. Diese Daten fliessen direkt in Ihr CRM und loesen den naechsten Schritt aus. Innerhalb kurzer Zeit erhaelt der Kunde eine automatische Eingangsbestaetigung. Im Hintergrund kann eine Kalkulationsvorlage basierend auf den Angaben bereits einen Menuvorschlag erstellen. Sie pruefen, passen an und senden das fertige Angebot. Wurde das Angebot nach einigen Tagen nicht beantwortet, geht automatisch eine freundliche Nachfrage raus. Bei Zusage startet die Event-Planung: Ein Projektmanagement-Tool erstellt eine Timeline, weist Aufgaben zu und sendet Erinnerungen. Nach dem Event wird eine Feedback-Anfrage an den Kunden gesendet und die Nachkalkulation angestossen. Der Schluessel liegt darin, die Uebergaenge zwischen den Phasen zu automatisieren, denn genau an diesen Uebergaengen gehen in manuellen Prozessen die meisten Informationen verloren.

Kalkulation und Preisfindung: Worauf es ankommt

Die Kalkulation entscheidet ueber Gewinn oder Verlust eines Catering-Auftrags. Viele Caterer kalkulieren nach Bauchgefuehl oder mit veralteten Excel-Tabellen. Ein Kalkulationstool rechnet mit aktuellen Einkaufspreisen, realistischen Personalkosten und allen Nebenkosten. Der Wareneinsatz liegt bei einem typischen Catering-Event branchenueblich zwischen 28 und 35 Prozent des Angebotspreises. Dazu kommen Personalkosten von 25 bis 30 Prozent, Equipment und Logistik von 8 bis 12 Prozent sowie Gemeinkosten von 10 bis 15 Prozent. Ohne strukturierte Kalkulation passiert es haeufig, dass einzelne Posten vergessen werden: die Rueckfahrt, die Reinigung der Waermebehaelter, die Einwegmaterialien, die Parkgebuehren. Diese vergessenen Posten koennen sich auf 5 bis 8 Prozent des Auftragswertes summieren. Rechenbeispiel: Bei einem Event-Umsatz von 3.500 Euro waeren das 175 bis 280 Euro, die direkt vom Gewinn abgehen. Eine strukturierte Kalkulation verhindert solche Fehler, weil sie eine vollstaendige Checkliste aller Kostenpositionen erzwingt. Die Nachkalkulation nach jedem Event zeigt, wo die tatsaechlichen Kosten von der Planung abgewichen sind. Branchenueblich hat man nach 20 bis 30 systematisch nachkalkulierten Events eine Datenbasis, die kuenftige Angebote deutlich praeziser macht.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Bei der Auswahl einer Catering-Software sollten Sie auf mehrere entscheidende Kriterien achten. Erstens: die Kalkulationsfunktion. Kann die Software alle Kostenarten abbilden, also Wareneinsatz, Personal, Equipment, Logistik und Gemeinkosten? Lassen sich eigene Rezepturen mit Mengenberechnung hinterlegen? Werden Einkaufspreise automatisch aktualisiert? Zweitens: die Angebotserstellung. Wie schnell koennen Sie aus einer Anfrage ein professionelles PDF-Angebot erstellen? Gibt es Vorlagen fuer verschiedene Event-Typen? Koennen Kunden das Angebot digital bestaetigen? Drittens: die Event-Koordination. Bietet die Software Timeline-Management, Aufgabenverteilung an Teammitglieder und automatische Erinnerungen? Koennen Mitarbeiter ueber eine App auf ihre Aufgaben zugreifen? Viertens: die Integration mit bestehenden Tools. Laesst sich die Software mit Ihrem E-Mail-System, Ihrer Buchhaltung und Ihrem Kalender verbinden? Offene Schnittstellen sind hier entscheidend, denn eine Software, die sich nicht verbinden laesst, schafft neue Inseln statt sie abzubauen. Fuenftens: die Skalierbarkeit. Waechst die Loesung mit Ihrem Unternehmen? Koennen Sie mit einer Basisfunktion starten und spaeter Module ergaenzen? Und sechstens: die Benutzerfreundlichkeit. Ihr Team in der Kueche und die Fahrer muessen die Software ohne lange Schulung bedienen koennen. Fordern Sie immer eine Testphase von mindestens 14 Tagen an und testen Sie mit einem echten Auftrag. Die beste Software ist die, die Ihr Team tatsaechlich nutzt. Planen Sie fuer die Einfuehrung 4 bis 6 Wochen ein und starten Sie mit dem Prozess, der Ihnen am meisten Zeit kostet, in den meisten Faellen ist das die Angebotserstellung.

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