Automatisierungsbeispiele

Welche Bereiche lassen sich in der Schreinerei digitalisieren?

Messbare Ergebnisse, die wir aus der Praxis kennen.

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Stücklisten automatisch generieren

Typisch: 4-6h/Woche weniger Planungsaufwand

CAD-Systeme wie SWOOD, Cabinet Vision oder imos erstellen aus der Konstruktion automatisch vollständige Stücklisten — mit Korpusteilen, Kanten, Beschlägen und Zubehör. Das erspart manuelles Übertragen.

3D-Visualisierung für Kunden

Branchenüblich: Weniger Nachbesserungen

Der Kunde sieht sein Möbel als 3D-Rendering, kann Holzarten und Oberflächen vergleichen und Maße anpassen. Das reduziert Missverständnisse und Änderungswünsche nach Fertigungsbeginn.

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Exakte Materialkalkulation

Typisch: Weniger Kalkulationsfehler

Aus der Stückliste berechnet die Software Materialbedarf mit aktuellen Holzpreisen, optimiert den Plattenzuschnitt und addiert Beschläge. So entsteht ein realistischer Materialpreis.

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CNC-Anbindung

Branchenüblich: Höhere Fertigungspräzision

CAD-Systeme wie SWOOD oder Cabinet Vision exportieren Fertigungsdaten direkt an CNC-Maschinen. Fräsen, Bohren und Sägen erfolgen mit Präzision auf Zehntelmillimeter — weniger manuelle Fehler.

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Angebote mit Bildern

Typisch: Schnellere Kundenentscheidungen

Aus dem 3D-Entwurf lassen sich Angebote mit eingebetteten Renderings erstellen. Positionen werden aufgeschlüsselt, der Kunde versteht, was er bekommt.

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Auftragsverfolgung

Typisch: Bessere Übersicht bei parallelen Aufträgen

Handwerkersoftware wie Craftboxx oder TopKontor zeigt den Status jedes Auftrags: Planung, Materialbestellung, Zuschnitt, Montage, Lieferung. Bei mehreren parallelen Projekten behält man den Überblick.

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Materialbestellung optimiert

Rechenbeispiel: 10-20% weniger Verschnitt möglich

Plattenoptimierungssoftware kombiniert Zuschnitte mehrerer Aufträge und minimiert den Verschnitt. Die Bestellliste kann an den Holzhandel exportiert werden.

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Zeiterfassung pro Auftrag

Typisch: Realistischere Angebote nach einigen Monaten

Mitarbeiter buchen ihre Arbeitszeit auf Aufträge (z.B. mit Clockodo oder Craftnote). Die Nachkalkulation zeigt, wo die Kalkulation stimmt und wo angepasst werden sollte.

Automatisierungsbeispiele für Schreiner & Schreinerei

Typische Prozesse, die Sie als Schreiner & Schreinerei heute noch automatisieren können.

StücklistenRechenbeispiel: Weniger Fehler, schnellere Fertigung

So könnte automatische Stücklisten-Erstellung funktionieren

Schrank in CAD-Software (z.B. SWOOD oder Cabinet Vision) gezeichnet — die Software erkennt Seiten, Böden, Türen und generiert automatisch Maße, Kanten und Beschläge als Stückliste. Kein manuelles Zählen und Übertragen nötig.

Spart Typisch: 4-6h/Woche
VisualisierungRechenbeispiel: Weniger Änderungswünsche nach Auftragserteilung

So könnte 3D-Kundenberatung funktionieren

Küche in 3D entworfen, Kunde sieht das Rendering. Verschiedene Holzarten lassen sich per Klick vergleichen — Eiche statt Nussbaum. Die Entscheidung fällt am Bildschirm statt nach der Fertigstellung.

Spart Typisch: 2-3h pro Auftrag
KalkulationRechenbeispiel: Genauere Preise, bessere Marge

So könnte automatische Materialkalkulation funktionieren

Aus der Stückliste werden aktuelle Holzpreise übernommen, die Plattenoptimierung berechnet den Verschnitt, Beschläge und Zubehör werden addiert. Plus Arbeitszeit ergibt sich ein realistisches Angebot.

Spart Typisch: 3-4h/Woche
CNC-FertigungRechenbeispiel: Höhere Präzision, weniger Ausschuss

So könnte die CAD-CNC-Anbindung funktionieren

Möbel im CAD-System konstruiert, Fertigungsdaten exportiert, CNC-Maschine fräst, bohrt und sägt die Teile. Präzision auf Zehntelmillimeter, weniger manuelle Nacharbeit.

Spart Typisch: 3-5h/Woche
AngeboteRechenbeispiel: Professionellere Außenwirkung

So könnten Angebote mit 3D-Bildern funktionieren

Aus dem fertigen Entwurf wird ein Angebot mit eingebettetem 3D-Rendering erstellt. Positionen wie Korpus, Türen und Arbeitsplatte werden einzeln ausgewiesen. Versand als PDF oder als interaktiver Link.

Spart Typisch: 3-5h/Woche
AuftragsverwaltungRechenbeispiel: Weniger vergessene Termine und Aufgaben

So könnte digitale Auftragsverfolgung funktionieren

Alle Aufträge mit Phasen (Planung, Material, Zuschnitt, Montage, Lieferung) in einer Software wie Craftboxx oder TopKontor. Bei mehreren parallelen Projekten behalten Sie den Überblick.

Spart Typisch: 2-3h/Woche
PlattenoptimierungRechenbeispiel: 10-20% weniger Materialkosten möglich

So könnte Plattenoptimierung funktionieren

Teile aus mehreren Aufträgen werden kombiniert, die Software berechnet die optimale Anordnung auf den Platten. Ergebnis: Weniger Platten benötigt, Verschnitt minimiert, Sägeplan für die Plattensäge.

Spart Typisch: 1-2h/Woche
NachkalkulationRechenbeispiel: Bessere Marge durch realistischere Preise

So könnte Nachkalkulation in der Schreinerei funktionieren

Nach Auftragsabschluss: tatsächliche Stunden mit kalkulierten vergleichen, Materialverbrauch analysieren. Daraus lernen, wo die Kalkulation angepasst werden sollte — z.B. Montagezeiten bei Küchen.

Spart Typisch: 1h/Woche
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Kostenlos • Keine Anmeldung erforderlich • Sofort umsetzbar

Die Schreinerei ist ein Handwerk, in dem kreative Gestaltung und praezise Fertigung zusammenkommen. Ob Einbauschraenke nach Mass, individuelle Kuechen oder hochwertige Moebelstuecke: Jedes Projekt ist ein Unikat und erfordert sorgfaeltige Planung. Doch genau diese Planungsarbeit verschlingt viel Zeit. Stuecklisten muessen erstellt, Materialien kalkuliert, Angebote geschrieben und Auftraege koordiniert werden. Viele Schreiner verbringen fast genauso viel Zeit im Buero wie in der Werkstatt. Die Digitalisierung bietet Schreinereien die Moeglichkeit, den Planungsaufwand erheblich zu reduzieren und gleichzeitig die Qualitaet der Planung zu verbessern. CAD-Systeme mit automatischer Stuecklistengenerierung, Plattenoptimierung fuer minimalen Verschnitt, 3D-Visualisierung fuer die Kundenberatung und die direkte Anbindung an CNC-Maschinen bilden eine durchgaengige digitale Kette von der Idee bis zum fertigen Moebelstueck. Besonders fuer Schreinereien, die sich auf Moebelbau, Einbauschraenke oder Kuechenmontage spezialisiert haben, zahlt sich die Investition in digitale Werkzeuge schnell aus. Die 3D-Visualisierung reduziert Missverstaendnisse mit Kunden drastisch, die automatische Plattenoptimierung spart Material, und die CNC-Anbindung erhoehe die Fertigungspraezision. Der Zeitgewinn in der Verwaltung kann fuer zusaetzliche Auftraege genutzt werden.

Vom Entwurf zur Fertigung: Digitale Durchgaengigkeit in der Schreinerei

Der klassische Ablauf in einer Schreinerei umfasst mehrere Schritte, die traditionell voneinander getrennt sind: Kundengespräch, Entwurf, Stueckliste, Materialbeschaffung, Fertigung und Montage. Bei jedem Uebergang zwischen diesen Schritten besteht die Gefahr von Informationsverlusten und Uebertragungsfehlern. Ein falsch uebertragenes Mass, eine vergessene Position in der Stueckliste oder eine Verwechslung beim Material kann teure Nacharbeit verursachen. Digitale Durchgaengigkeit bedeutet, dass alle Schritte miteinander verbunden sind. Der Entwurf im CAD-System generiert automatisch eine vollstaendige Stueckliste mit allen Korpusteilen, Tueren, Schubladen, Kanten und Beschlaegen. Aus der Stueckliste berechnet die Software den Materialbedarf, optimiert den Plattenzuschnitt und erstellt einen Saegeplan. Die Fertigungsdaten koennen direkt an die CNC-Maschine uebergeben werden. Fuer Moebelbau und Einbauschraenke ist diese Durchgaengigkeit besonders wertvoll. Ein Einbauschrank mit Dachschraege hat komplexe Geometrien, die manuell schwer zu berechnen sind. Im CAD-System wird die Schraege einmal korrekt erfasst, und alle nachfolgenden Berechnungen basieren auf diesen exakten Massen. Fehler bei der Umsetzung vom Entwurf in die Fertigung werden praktisch ausgeschlossen. Die 3D-Visualisierung bietet zusaetzlich einen wichtigen Vorteil in der Kundenberatung. Statt technischer Zeichnungen sieht der Kunde ein realistisches Bild seines zukuenftigen Moebelstuecks. Verschiedene Holzarten, Oberflaechen und Beschlaege koennen auf Knopfdruck gewechselt werden. Diese Visualisierung beschleunigt die Entscheidungsfindung und reduziert kostspielige Aenderungswuensche nach Fertigungsbeginn.

Kuechenmontage und Einbauschraenke effizient abwickeln

Kuechenmontage und der Einbau von Schrankloesungen gehoeren zu den komplexesten Aufgaben in der Schreinerei. Jede Kueche und jeder Einbauschrank wird individuell geplant und muss millimetergenau in die vorhandene Raumsituation passen. Steckdosen, Wasseranschluesse, Heizungsrohre und Dachschraegen muessen praezise beruecksichtigt werden. Digitale Aufmasstools erleichtern die Erfassung vor Ort erheblich. Mit einem Laser-Distanzmesser und einer App werden alle relevanten Masse direkt digital erfasst. Besonderheiten wie Leitungen, Anschluesse und Unebenheiten werden fotografiert und mit Notizen versehen. Diese Daten bilden die Grundlage fuer die Konstruktion im CAD-System. Die Auftragsverwaltung fuer Kuechenmontagen umfasst viele Beteiligte und Termine. Das Aufmass muss koordiniert werden, die Fertigung braucht Vorlaufzeit, die Arbeitsplatte wird oft von einem externen Zulieferer geliefert, und die Montage selbst dauert je nach Umfang ein bis drei Tage. Ein digitales Auftragsmanagementsystem behaelt den Ueberblick ueber alle diese Schritte und erinnert rechtzeitig an anstehende Termine. Fuer die Materialwirtschaft bei Einbauschraenken und Kuechen ist die Plattenoptimierung besonders relevant. Wenn mehrere Auftraege gleichzeitig laufen, kann die Software die Zuschnitte verschiedener Auftraege kombinieren und so den Verschnitt ueber alle Projekte hinweg minimieren. Das spart Material und damit bares Geld. Bei den aktuellen Holzpreisen kann eine konsequente Plattenoptimierung den Materialverbrauch deutlich senken.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Die Auswahl der richtigen Software fuer eine Schreinerei haengt stark vom Taetigkeitsschwerpunkt und der vorhandenen Maschinenausstattung ab. Schreinereien mit CNC-Maschinen sollten besonderen Wert auf die CAD/CAM-Integration legen. Pruefen Sie, ob die Software Fertigungsdaten im richtigen Format fuer Ihre Maschinensteuerung exportieren kann. Eine Testphase mit realen Auftraegen ist hier empfehlenswert. Fuer Schreinereien, die hauptsaechlich Einbaumoebel und Kuechen fertigen, ist die Qualitaet der Stuecklistengenerierung entscheidend. Die Software sollte Korpusteile, Kanten, Beschlaege und Zubehoer zuverlaessig erkennen und auflisten. Fehlt eine Position in der Stueckliste, fehlt sie auch in der Kalkulation und spaeter moeglicherweise auf der Baustelle. Die 3D-Visualisierung ist kein Luxus, sondern ein wichtiges Werkzeug fuer die Kundenberatung. Pruefen Sie die Renderqualitaet und die Geschwindigkeit: Kann die Software in Echtzeit verschiedene Holzarten und Oberflaechen darstellen? Koennen Masse und Konfigurationen waehrend des Kundengespraechs geaendert werden? Je besser die Visualisierung, desto weniger Aenderungswuensche nach Auftragserteilung. Bei der Plattenoptimierung zaehlt die Qualitaet des Algorithmus. Gute Software beruecksichtigt nicht nur die optimale Anordnung der Teile, sondern auch die Maserrichtung, Kantenbearbeitung und die Moeglichkeit, Reststuecke fuer spaetere Auftraege zu verwenden. Vergleichen Sie die Ergebnisse verschiedener Anbieter anhand eines realen Auftrags. Ein schrittweiser Einstieg empfiehlt sich auch hier. Beginnen Sie mit CAD und Stuecklisten, ergaenzen Sie dann Kalkulation und Angebotserstellung, und binden Sie zuletzt die CNC-Maschine an. So bleibt der Umstellungsaufwand ueberschaubar.

Häufige Fragen von Schreiner & Schreinerei

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